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Laugen Maroni

Laugen Maroni – #herbstbrot

Der Herbst ist da und so haben wir Jahreszeitenblogger uns wieder zusammengetan, um das Motto „Herbst“ in Form von Brot oder Brötchen zu interpretieren. Ich habe mich diesmal vor allem visuell inspirieren lassen. Laugengebäck erinnert mich durch die Kombination von Kastanienbraun und Hellbeige sowieso schon immer an Kastanien, warum dann nicht kleine Minibrötchen backen, die auch noch die Form von Kastanien haben? Damit es auch geschmacklich passt habe ich dem Teig noch etwas Maronencreme hinzugefügt. Die Creme bringt natürlich etwas Maronenaroma in die Brötchen, aber zusätzlich auch noch etwas Zucker, was hilft die perfekte Backfarbe hinzubekommen. Die Creme gibt es im gut sortierten Supermarkt oder hier bei Amazon

Tipps zum Rezept

Die Teiglinge dürfen ruhig mal etwas größer oder kleiner ausfallen, dann wirkt das Ergebnis noch realistischer. Damit die hellen Stellen beim Backen hell bleiben, sollte die Schnittfläche oben sein. Am einfachsten lassen sich die Teigkugeln mit einer Schere teilen. Beim Umgang mit Lauge ist immer Vorsicht geboten! Benutzt immer Handschuhe und sorgt für gute Belüftung. 

Die Kreationen der anderen Jahreszeitenblogger sollte ihr euch natürlich auch nicht entgehen lassen!

Kastanien-Feigen-Brot

Marta von Marta Ullmann
@martaullmann

Das Herbstbrot

René von brooot.de
@brooot.de

Spitzwecken mit Spitzkohl und Kümmel

Volker von Volkermampft
@volkermampft

Vollkorn-Kastenbrot mit Maroni

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
@zorrakochtopf

Ein Kartoffelbrot im Herbstlook

Maike von Just Bread
@justbread

Herbstbrot mit farina bona und Kastanienmehl

Nadja von little-kitchen-and-more
@little_kitchen_and_more

Zeiten

Passiv

17 h

Aktiv

25 min

Vorbereitung

12 h

Stockgare

1 h

Stückgare

3 h 30 min

Backzeit

10 min

Temperaturen

Anbacken

230°C

Ausbacken

230°C

Ergibt

55 Maroni

15g

Zutaten

Poolish (Vorteig)

Hauptteig

Lauge

Zubereitung

Poolish(Vorteig)

  1. Alle Zutaten für Vorteig gut mischen und für 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

  1. Das Wasser mit dem Vorteig kräftig verrühren. Nun alle Zutaten außer dem Salz hinzufügen und zu einem groben Teig vermischen. Abgedeckt bei Raumtemperatur für 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Teig auf mittlerer Stufe kneten, bis er glatt und elastisch wird. Das Salz hinzufügen und bei hoher Geschwindigkeit 2 Minuten weiterkneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur für weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Teig in 25-30 Portionen à ca 30g teilen. Es darf ruhig mal 5g mehr oder weniger sein. Echte Maronen sind ja auch nicht alle gleich groß.
  4. Die Teiglinge rundwirken und mit Folie abgedeckt 90 Minuten gehen lassen.
  5. Die Folie entfernen und die Teiglinge für 2-12 Stunden in Kühlschrank stellen. Die Oberfläche soll verhauten.
  6. Für das Laugen benötigst du eine 3-4%ige Natriumhydroxid-Lösung. Du kannst entweder fertige Lösung kaufen und diese ggf. verdünnen oder du kaufst einfach reine Natriumhydroxidperlen und mischst 30 g davon mit 750g Wasser. Die Lauge ist ätzend, daher solltest du sie in einer Kunststoffschüssel ansetzen. Empfindliche Oberflächen solltest du abdecken und beim Laugen Handschuhe sowie eine (Schutz-)Brille tragen. Das entstehende Gas empfinde ich als relativ unangenehm, daher achte ich immer darauf gut zu lüften. Etwas Vorsicht ist nötig, aber Angst muss man vor dem Laugen nicht haben.
  7. Die Teiglinge werden direk aus dem Kühlschrank kurz in die Lauge getaucht. Anschließen werden sie halbiert (das geht am einfachsten mit einer Schere) und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backpapier gesetzt. Ich habe in zwei Etappen gebacken, die Menge sollte in etwa auf 2 Backbleche passen.
  8. Im gut vorgeheizten Backofen bei 230°C Ober-/Unterhitze für ca. 10-12 Minuten backen.
Hast Du das Rezept nachgebacken?

Tagge mich bei Instagram mit @phigax und zeig uns dein Ergebnis!

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