Weizenmischbrot

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Weizenmischbrot

Manchmal geht beim Backen auch was schief, trotzdem kann ein tolles Brot dabei rauskommen. Ich habe heute ein einfaches Weizenmischbrot gebacken. Zuerst habe ich teilweise das falsche Mehl genommen, was sich als Glücksgriff herausstellen sollte und anschließend klebte der Teigling auch noch komplett im Gärkörbchen fest. 

Weizenmischbrot

Ich backe sehr gerne mit französischen Mehlen, daher wollte ich ein Weizenmischbrot aus T65 Weizenmehl und einem kleineren Teil Champagnerroggen backen. In der Mehldose war aber nicht mehr genügend T65 vorhanden, so dass ich ein neues Päkchen anbrechen musste. Dabei habe ich dann aus Versehen zum T80 gegriffen. In Zukunft werde ich das mit Absicht machen, denn ich glaube der kleine Teil T80 war es, der dem Brot bisher immer gefehlt hat. Es ist ein herrlich aromatisches Brot geworden mit einer sehr feinen Krume.

Weizenmischbrot

Das nächste Missgeschick ist mir dann beim Abstreichen mit Wasser passiert. Damit das Brot schön glänzt habe ich es vor der Stückgare mit Wasser eingestrichen. Dabei habe ich es leider ein wenig übertrieben, so dass mir das Wasser am Rand in den Gärkorb gelaufen ist und der Teig dann komplett angefangen hat zu kleben. Die Oberfläche ist dann beim Backen auch nicht so schön glatt geworden, wie ich es mir gewünscht hatte. Mit einer Glanzstreiche habe ich dann aber noch einiges retten können, so dass es doch noch ganz ansehnlich geworden ist. Geschmeckt hat es obendrein auch noch hervorragend.

Rezept für ein großes Brot

Zutaten

Sauerteig

Hauptteig

Glanzstreiche

Zubereitung

  1. Zunächst die Zutaten für den Sauerteig gut vermischen und bei 21-25°C für 10-14 Stunden reifen lassen.
  2. Alle Zutaten inkl. dem Sauerteig, außer dem Salz auf niedrigster Stufe mischen und abgedeckt für 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen (Autolyse).
  3. Das Salz hinzufügen und für 5-10 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig schön glatt wird und anfängt zu glänzen. Anschließend abgedeckt für weitere 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  4. Den Teig nun auf einer ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche zunächst rund und dann lang wirken. Mit dem Schluss nach unten in ein längliches, gut bemehltes Gärkörbchen geben. Die Oberseite ganz dünn mit Wasser abstreichen. Dabei aufpassen, nicht zuviel Wasser zu nehmen, damit der Teig nachher nicht am Rand des Gärkörbchens kleben bleibt. Mit einem Tuch abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen inkl. Backstein auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teigling auf ein ganz leicht bemehltes Backpapier stürzen und dann einmal wenden, damit der Schluss wieder unten liegt. Überschüssiges Mehl abpinseln, dann die Oberfläche noch einmal mit Wasser einstreichen und den Teigling drei bis vier Mal diagonal einschneiden. Bei 230°C mit Dampf anbacken.
  6. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 210°C reduzieren. Für weitere 25-35 Minuten backen.
  7. Kurz vor Ende der Backzeit die Glanzstreiche vorbereiten. Hierzu wird die Speisestärke zunächst in einem kleinen Topf in das kalte Wasser eingerührt. Anschließend wird das Ganze einmal unter rühren aufgekocht, bis die Flüssigkeit eindickt.
  8. Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Sofort, so lange das Brot noch heiß ist, dünn mit der Glanzstreiche einpinseln.

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