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Dinner Rolls

Dinner Rolls

In Deutschland eher ungewöhnlich, in den USA eine typische Beilage zum Abendessen. Die Rede ist von kleinen, aber feinen, soften und buttrigen Dinner Rolls. 

Die kleinen Brötchen, die in einer Form dicht an dicht gebacken werden, sind eine Art Milchbrötchen. Mit ihrer soften Struktur und dem milden Aroma passen sie perfekt zu herzhaften Gerichten mit viel Sauce. Man kann sie aber auch als Grundlage für Miniburger oder -sandwiches verwenden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass beim Abendessen welche übrige bleiben, kann man sie dann am nächsten Morgen auch mit etwas Konfitüre zum Frühstück genießen. 

In meiner Variante habe ich eine milde Lievito Madre verwendet, um den Dinner Rolls mehr Aroma zu verleihen, ohne dass der Geschmack zu intensiv wird. Bestrichen habe ich die kleinen Brötchen einfach mit geschmolzener Butter. Man kann die Butter auch mit Knoblauch, Kräutern oder etwas Hartkäse aromatisieren, dann muss man aber noch mehr aufpassen, um sich nicht an der Beilage satt zu essen.

Dinner Rolls

Tipps zum Rezept

Die Lievito Madre sollte aufgefrischt und reif sein, damit sie angenehm mild im Geschmack ist und genügend Triebkraft hat. Zusätzlich zur LM verwende ich noch Hefe, da der Teig nicht zu lang reifen soll. Die Backform sollte gut eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt werden, damit sich die Rolls nach dem Backen einfach auslösen lassen. Die Rolls sollen sich vor dem Backen leicht berühren, aber nicht zu eng nebeneinandersitzen. Die zweite Schicht Butter sollte direkt nach dem Backen aufgetragen werden, dann wird die Kruste weicher und die Butter kann in die Rolls einziehen. Am besten schmecken die kleinen Brötchen ganz frisch und noch etwas warm.

Zeiten

Passiv

3 h 30 min

Aktiv

20 min

Vorbereitung

0 min

Stockgare

1 h 30 min

Stückgare

1 h 30 min

Backzeit

25 min

Temperaturen

Anbacken

200°C

Ausbacken

200°C

Ergibt

15 Rolls

50g

Zutaten

Zubereitung

  1. Zunächst mischst du die Milch und das Ei. Anschließend wird die LM, das Mehl und die Hefe hinzugefügt. Nun wird der Teig auf mittlerer Stufe geknetet, bis er anfängt zu einem glatten Teig zu werden. Während die Küchenmaschine weiter knetet, wird nun zunächst der Zucker und Salz und dann portionsweise die Butter hinzugefügt. Der Teig ist fertig geknetet, wenn die Butter komplett eingearbeitet ist und er elastisch wird.
  2. Der Teig wird nun in eine leicht geölte Teigwanne gegeben und sofort einmal gedehnt und gefaltet. Anschließend wird der Teig für 90 Minuten zur Stockgare bei Zimmertemperatur gestellt. Nach den ersten 45 Minuten wird der Teig ein weiteres Mal gedehnt und gefaltet.
  3. Nun wird der Teig in 15 Portionen à ca. 50-55g geteilt. Die Teiglinge werden rundgewirkt und mit wenig Abstand in eine eingefettete Backform (ca. 20cm x 30cm) gesetzt. Die Form mit einem Küchentuch abdecken und die Teiglinge für ca. 90 Minuten gehen lassen. Sobald die Teiglinge ihr Volumen deutlich vergrößert haben und sich berühren sind sie bereit zum Backen.
  4. Die übrige Butter vorsichtig schmelzen und die Teiglinge mit der Hälfte dünn bestreichen. Bei 200°C Ober-/Unterhitze mit viel Dampf für ca. 20-25 Minuten backen, bis die Oberseite goldbraun ist.
  5. Die Dinner Rolls sofort nach dem Backen mit der restlichen geschmolzenen Butter einstreichen und aus der Form nehmen. Kurz abkühlen lassen und dann am besten noch warm genießen.
Hast Du das Rezept nachgebacken?

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4 Gedanken zu „Dinner Rolls“

  1. Ich möchte gern 5 Sterne⭐geben, funktioniert aber nicht, dann eben so: ⭐⭐⭐⭐⭐🙆🏼‍♀️
    Hauptsache das Rezept ist top u die Dinner Rolls schmecken lecker….
    Danke👏🏻

  2. Sehr interessantes Rezept und tolle Fotos. Ich habe ein Problem mit der Mengenangabe zum LM: Ist damit ein neu angesetzter gemeint oder einfach eine 0 zuviel. Woher soll ich solche Mengen an LM hernehmen…
    Danke für die Aufklärung

    1. Die Mengenangabe stimmt schon so mit den 200g. LM kannst du einfach vermehren, um auf die gewünschte Menge zu kommen. Falls du z.B. 50g LM im Kühlschrank hast, kannst du 100g Mehl und 50g Wasser hinzufügen und das Ganze für eine Stunden bei 28-30°C reifen lassen. Dann hast du die nötigen 200g für dieses Rezept. Am besten stellst du noch ein wenig mehr her, damit du wieder einen Rest für den nächsten Ansatz hast.
      Ich hoffe das hilft weiter. Ansonsten schreib mir gerne nochmal. 🙂

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