Französisches Landbrot – ein Jahr später

Französisches Landbrot

Vor genau einem Jahr war das „Französische Landbrot“ eines der ersten Brote hier in meinem Blog. Zum ersten Geburtstag habe ich es nun in einer überarbeiteten Version neu aufgelegt.

Beim Brotbacken habe ich im letzten Jahr so einiges hinzugelernt. Das Formen des Bâtard geht mir immer leichter von der Hand und auch das charakteristische Ohr zeigt sich immer öfter – aber immer noch nicht jedes Mal. Am Rezept habe ich nicht viel geändert, ich habe das Verhältnis von T65 und T110 umgedreht, den Roggenschrot weggelassen und etwas mehr Wasser hinzugefügt. Da mein Sauerteig inzwischen super zuverlässig und sehr kräftig treibt habe ich auch noch auf die Hefe verzichtet – ok, doch ziemlich viel verändert, aber das ist ja das schöne beim Brotbacken. 

Im nächsten Jahr lerne ich hoffentlich noch einmal genauso viel dazu und dann gibt es nächsten Sommer vielleicht die dritte Version des „Französischen Landbrots“.

Falls du ein Rezept hast, das ich im nächsten Jahr unbedingt einmal ausprobieren muss, dann verlink es gerne in den Kommentaren.

Französisches Landbrot

Mit meinen Fotos bin ich auch immer zufriedener, so ein schöner Bâtard ist aber auch wirklich ein dankbares Motiv. Hier gibt es aber auch mindestens noch genauso viel zu lernen, wie beim Backen.

Französisches Landbrot

Französisches Landbrot – ein Jahr später

    Zeiten

    Passiv

    20 h

    Aktiv

    15 min

    Vorbereitung

    30 min

    Stockgare

    2 h 30 min

    Stückgare

    16 h

    Backzeit

    35 min

    Temperaturen

    Anbacken

    250°C

    Ausbacken

    210°C

    Ergibt

    1 Bâtard

    1000g

    Zutaten

    Zubereitung

    1. Alle Zutaten außer dem Salz auf niedrigster Stufe grob mischen und für 30 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen (Autolyse).
    2. Das Salz hinzufügen und den Teig auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig anfängt zu glänzen und sich leicht von der Schüssel löst.
    3. Den Teig für 2,5 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dabei nach der 1. und 2. Stunde je einmal dehnen und falten.
    4. Den Teig vorformen / rundwirken und mit einem Tuch abgedeckt weitere 20 Minuten ruhen lassen.
    5. Den Teig mit viel Spannung langwirken (Rund funktioniert auch, falls dir die Form lieber ist) und mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes längliches Gärkörbchen legen. Mit einem Tuch abdecken und im Kühlschrank bei 4°C für 12-16 Stunden reifen lassen.
    6. Den Backofen mit Backstein auf 250°C für mind. 1 Stunde vorheizen. Den Teig direkt aus dem Kühlschrank auf ein Backpapier stürzen (der Schluss ist nun unten) und einmal 3 cm tief im flachen Winkel über die gesamte Länge aufschneiden. Anschließend sofort in den Backofen geben und einmal kräftig bedampfen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 210°C reduzieren und den Dampf ablassen. Für weitere 25-30 Minuten backen. Vor dem Anschnitt sollte das Brot auf einem Gitter gut auskühlen.
    Gefällt dir das Rezept?
    [Bewertungen: 1 Durchschnittliche Bewertung: 5]
    Teilen:

    Ein Gedanke zu „Französisches Landbrot – ein Jahr später“

    1. Herzlichen Glückwunsch zum 1-jährigen Blogjubiläum!

      Es macht mir riesig Spaß, Deine Brote zu bewundern, wobei mir bei jedem Bild das Wasser im Mund zusammenläuft!

      Ich bewundere, dass Du dafür immer die Zeit findest, bei mir geht sie eher in die Fotografie als in Backkünste.

      Viele Grüße
      Marc

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.